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AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Messe Friedrichshafen GmbH für den Erwerb von Eintrittskarten, Katalogen und Kalendern

1. Geltungsbereich
1.1. Nachfolgende Geschäftsbedingungen gelten für Verträge, die über den Verkauf von Eintrittskarten, Katalogen und Kalendern, zwischen der Messe Friedrichshafen GmbH (nachfolgend MFN) und dem Erwerber von Eintrittskarten, Katalogen und Kalendern (nachfolgend Kunde) geschlossen werden. Sie gelten ausschließlich für die unter Nutzung des Internetportals der jeweiligen Veranstaltung zustande gekommenen Verträge.

1.2. Kunde im Sinne dieser Geschäftsbedingungen sind sowohl Verbraucher als auch Unternehmer.

1.3. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen werden, selbst bei Kenntnis, nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.


2. Vertragsabschluss
Der Kunde gibt mit Absendung seiner Bestellung ein verbindliches Angebot ab. Der Vertrag kommt zustande, wenn die MFN bei Zahlung durch Lastschrift, PayPal oder Kreditkarte die Verbuchung des Betrages veranlasst. Der Kunde verzichtet auf den Zugang der Annahme.


3. Vertragserfüllung durch den Kunden
Die Preise für Eintrittskarten, Kataloge und Kalender sind auf dem Bestellformular bzw. der Website ersichtlich. Liefer- und Versandkosten werden gesondert berechnet, soweit sie auf dem Bestellformular bzw. der Website gesondert ausgewiesen sind. Maßgeblich sind die zum Zeitpunkt der Bestellung auf dem Bestellformular angegebenen Preise. Der Kaufpreis ist unverzüglich nach Vertragsabschluss zur Zahlung fällig. Der Kunde leistet den in seiner Bestellung angegebenen Betrag per Lastschrift, PayPal oder per Kreditkarte. Die MFN akzeptiert die auf dem Bestellformular bzw. der Website aufgeführten Kreditkarten. Erfüllung tritt erst mit Gutschrift auf dem Konto der MFN ein.


4. Vertragserfüllung durch die MFN
Die MFN versendet die bestellte Ware an die vom Kunden angegebene Adresse unverzüglich nach Eingang der Zahlung durch ein Versandunternehmen ihrer Wahl. Die Lieferverpflichtung der MFN wird mit erfolgter Überweisung an die MFN fällig.


5. Gefahrübergang
5.1. Bei Verbrauchern geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Ware auch beim Versendungskauf mit der Übergabe der Ware auf den Verbraucher über.

5.2. Bei Unternehmern geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der Ware mit der Übergabe, beim Versendungskauf mit der Auslieferung, der Ware an den Spediteur, den Frachtführer oder der sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Person oder Anstalt auf den Unternehmer über.

5.3. Der Übergabe steht es gleich, wenn der Kunde mit der Annahme in Verzug ist.


6. Widerrufsrecht
6.1. Der Verbraucher hat das Recht, seine auf den Abschluss des Vertrages gerichtete Willenserklärung innerhalb von zwei Wochen nach Eingang der Ware zu widerrufen. Der Widerruf muss keine Begründung enthalten und ist in Textform oder durch Rücksendung der Ware gegenüber uns zu erklären; zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung.
6.2. Das Widerrufsrecht besteht nicht bei der Übersendung der Ware als Datei auf elektronischem Wege. Daneben besteht das Widerrufsrecht nicht bei der Lieferung von Waren nach Kundenspezifikationen sowie Audio- oder Videoaufzeichnungen oder von Software, sofern die gelieferten Datenträger vom Verbraucher entsiegelt worden sind.
6.3. Der Verbraucher ist bei Ausübung des Widerrufsrechts zur Rücksendung verpflichtet, wenn die Ware durch Paket versandt werden kann. Die Kosten der Rücksendung trägt bei Ausübung des Widerrufsrechts bei einem Bestellwert bis zu EUR 40 der Verbraucher, es sei denn, die gelieferte Ware entspricht nicht der bestellten Ware. Bei einem Bestellwert über EUR 40 hat der Verbraucher die Kosten der Rücksendung nicht zu tragen.
6.4. Der Verbraucher hat Wertersatz für eine durch die bestimmungsgemäße Ingebrauchnahme der Ware entstandene Verschlechterung zu leisten. Der Verbraucher darf die Ware vorsichtig und sorgsam prüfen, wie dies im Ladengeschäft möglich wäre. Den Wertverlust, der durch die über die reine Prüfung hinausgehende Nutzung dazu führt, dass die Ware nicht mehr als neu verkauft werden kann, hat der Verbraucher im Falle eines Widerrufs zu tragen.
6.5. Bei Eintrittskarten ist ein Widerruf nicht möglich.


7. Haftungsbeschränkungen
7.1. Bei leicht fahrlässigen Pflichtverletzungen beschränkt sich unsere Haftung sowie die unserer Erfüllungsgehilfen auf den vorhersehbaren, vertragstypischen, unmittelbaren Durchschnittsschaden.
7.2. Bei leicht fahrlässigen Pflichtverletzungen von nicht vertragswesentlichen Pflichten, durch deren Verletzung die Durchführung des Vertrages nicht gefährdet wird, haften wir sowie unsere Erfüllungsgehilfen nicht.
7.3. Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen betreffen nicht Ansprüche des Kunden aus Produkthaftung oder aus Garantie. Weiter gelten die Haftungsbeschränkungen nicht bei uns zurechenbaren Körper- und Gesundheitsschäden oder bei Verlust des Lebens des Kunden.


8. Datenschutz
8.1. Mit unserer Datenschutzinformation unterrichten wir unsere Kunden über:

  • Art, Umfang, Dauer und Zweck der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung der für die Ausführung von Bestellungen sowie Abrechnungen erforderlichen personenbezogenen Daten;
  • sein Widerspruchsrecht zur Erstellung und Verwendung seines anonymisierten Nutzungsprofils für Zwecke der Werbung, der Marktforschung und zur bedarfsgerechten Gestaltung unseres Angebotes;
  • die Weitergabe von Daten an von uns beauftrage und zur Beachtung der gesetzlichen Datenschutzbestimmungen verpflichtete Unternehmen zum Zwecke und für die Dauer der Bonitätsprüfung sowie der Versendung der Ware;
  • das Recht auf unentgeltliche Auskunft seiner bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten;
  • das Recht auf Besichtigung, Löschung und Sperrung seiner bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten.

8.2. Die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung der personenbezogenen Daten zu Marketingzwecken bedarf der Einwilligung des Kunden. Der Kunde hat die Möglichkeit, diese Einwilligung vor Erklärung seiner Bestellung zu erteilen. Dem Kunden steht das Recht auf jederzeitigen Widerruf der Einwilligung mit Wirkung für die Zukunft zu (siehe Datenschutzrechtliche Einwilligung).


9. Schlussbestimmung
9.1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Bei Verbrauchern, die den Vertrag nicht zu beruflichen oder gewerblichen Zwecken abschließen, gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird. Die Bestimmungen des UN-Kaufrechts finden keine Anwendung.
9.2. Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag unser Geschäftssitz. Dasselbe gilt, wenn der Kunde keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat oder Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt sind.
9.3. Sollten einzelne Bestimmungen des Vertrags mit dem Kunden einschließlich dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden so wird hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die ganz oder teilweise unwirksame Regelung soll durch eine Regelung ersetzt werden, deren wirtschaftlicher Erfolg dem der unwirksamen möglichst nahe kommt.